Composites/GFK August 2017

  • Lauer August
  • Aber stark steigende Styrolnotierungen werden auch Harze aufwärts ziehen
  • Folgen von Hurrikan „Harvey" in Europa zu spüren
  • Nachfrage kommt nur langsam in Fahrt
  • Glasfaserprodukte unverändert

Die Urlaubszeit sorgte im August für einen fast allzu ruhigen Markt. Preise für mittelreaktive Orthoharze und auch für Glasfaserverstärkungsprodukte blieben weitgehend auf Vormonatsniveau. Eine etwas weichere Styrol-Notierung sowie der um 100 EUR/t günstigere Q3-Kontrakt für Maleinsäureanhydrid reichten nicht aus, um für Dynamik zu sorgen, zumal auch die Nachfrage etwas hinter den Erwartungen zurückblieb.

Die Folgen des Hurrikans „Harvey" verschärfen die in Europa ohnehin angespannte Situation für das Vorprodukt Styrol. Mit ausgleichenden US-Importen ist zumindest in den nächsten Wochen noch nicht zu rechnen. Der kräftige Aufwärtsruck bei Styrol dürfte auch für festere Harznotierungen sorgen.

Glasfasern dagegen halten sich stabil. Zwar gibt es vereinzelt Bemühungen der Anbieter, die Preise für Faserschnittmatten und Rovings nach oben zu bringen, doch bislang mit sehr wenig Erfolg. Das wird sich aller Voraussicht nach auch in den kommenden Wochen nicht ändern.

 

Preisindex

Hinweis zur „Plastixx“-Grafik:

Der vorliegende „Plastixx Composites“ ist das jüngste Mitglied der KI-Indexfamilie. Die zugrunde liegenden Daten werden gemittelt nach der Methodik des Paasche-Index aggregiert. In die Berechnung gehen die durchschnittlichen westeuropäischen Marktpreise für Orthoharze und Glasfaserprodukte ein, gewichtet nach westeuropäischen Verbrauchsmengen. Diese Gewichtung wird jährlich aktualisiert. Die Basis ist Januar 2010 mit 1.000 Punkten.

Mehr Informationen unter: www.kiweb.de