Composites/GFK Juli 2018:

  • Notierungen der Orthoharze ziehen mehrheitlich leicht an
  • Höhere Kosten
  • Glasfaserprodukte weitgehend unverändert
  • Urlaubszeit dämpft den Bedarf

Die Preise der Orthoharze legten im Juli mehrheitlich leicht zu. Marktteilnehmer begründeten dies mit gestiegenen Kosten. Styrol hatte im Juli zwar nachgegeben und Maleinsäure verzeichnete zum Quartalswechsel einen Rollover, aber Phthalsäureanhydrid war teurer geworden. Zudem bekamen verschiedene Harze den besonders kostentreibenden Effekt einer Force Majeure für Dicyclopentadien (DCPD) zu spüren. Die Notierungen für Glasfaserprodukte veränderten sich kaum.

Die Nachfrage für Orthoharze und Glasfasern wurde von der einsetzenden Urlaubszeit geprägt. Dieser Effekt dürfte sich im August verstärken, wenn die Ferienzeit ihre Hochphase erreicht – viele Marktakteure stellen ihre Anlagen ab und gehen selbst auch in den Urlaub. Für die nächsten Wochen dürfte daher mit keinen gravierenden Preisveränderungen zu rechnen sein, zumal auch der – ohnehin überraschende – SM-Anstieg im August (20 EUR/t) keinen nennenswerten Impuls setzt.

 

Preisindex

Hinweis zur „Plastixx“-Grafik:

Der vorliegende „Plastixx Composites“ ist das jüngste Mitglied der KI-Indexfamilie. Die zugrunde liegenden Daten werden gemittelt nach der Methodik des Paasche-Index aggregiert. In die Berechnung gehen die durchschnittlichen westeuropäischen Marktpreise für Orthoharze und Glasfaserprodukte ein, gewichtet nach westeuropäischen Verbrauchsmengen. Diese Gewichtung wird jährlich aktualisiert. Die Basis ist Januar 2010 mit 1.000 Punkten.

Mehr Informationen unter: www.kiweb.de