NEUES QUALITÄTSSIEGEL OFFENE VERFAHREN!

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Die so genannten "offenen Verfahren" (Handlaminieren und Faserspritzen) machen rund 1/4 der gesamten Composites-Produktionsmenge europaweit aus. Dennoch haben Bauteile und leider auch Unternehmen aus diesem Verarbeitungsbereich oftmals keinen guten Ruf, was die Qualität der Fertigung und der produzierten Bauteile angeht. Dieser, durch einzelne Unternehmen ausgelöste, schlechte Ruf, trifft leider die gesamte Industrie.

Einige Unternehmen haben sich vor einigen Monaten unter dem Dach der AVK in einem eigenen Arbeitskreis "Offene Verfahren" zusammengeschlossen, um gemeinsam an der Verbesserung dieses negativen Images zu arbeiten. Herausgekommen ist ein neues Qualitätssiegel im Bereich offene Verfahren.

Bisher wurden 6 Unternehmen mit dem Qualitätssiegel ausgezeichnet und erhielten ihre Zertifikate. 

Die Träger des Siegels sind:

  • GFK-Forming Kunststoffverarbeitung GmbH - Website 
  • LAMILUX Composites GmbH - Website 
  • LAMILUX Heinrich Strunz GmbH - Website
  • Leidenfrost-Pool GmbH - Website
  • Polyestertechnik Lars Rafalzik GmbH - Website 
  • TDC Technical Duroplastic Constructions GmbH - Website 

 

Wir beglückwünschen die Träger des Siegels und wünschen viel Erfolg!

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Auch Sie haben Interesse, Ihr Unternehmen zertifizieren zu lassen? Dann lesen Sie bitte weiter:

Wer kann das AVK-Qualitätssiegel erhalten?

  • Grundsätzlich kann sich jedes Unternehmen, welches mit Hilfe der Verfahren Handlaminieren oder Faserspritzen fertigt, für eine Besiegelung melden.

Was genau wird überprüft?

  • Mit Hilfe des Siegels und dem damit verbundenen Prozess werden die Produktionsstandards in einem Betrieb oder einem Betriebsteil überprüft.
  • Die Überprüfung in Form einer terminierten Betriebsbegehung erfolgt anhand eines festgelegten Fragen- bzw. Überprüfungskataloges. Dieser ist jederzeit frei einsehbar. Sie finden diesen am Ende dieser Website.

Welcher Prozess muss durchlaufen werden?

  • Das Unternehmen muss einen Antrag auf Besiegelung bei der AVK stellen.
  • Anschließend erfolgt eine terminierte Betriebsbegehung im Unternehmen. Diese wird durch eine externe bestellte Person vorgenommen.
  • Die Betriebsbegehung und Beurteilung erfolgt anhand festgelegter Bewertungsbögen, die Sie weiter unten auf dieser Seite einsehen können. [Betriebsbegehung & Maschinenprüfung]
  • Die Ergebnisse der Begehung werden anschließend in einen unabhängigen Bewertungsausschuss eingebracht. Dieser Bewertungsausschuss bestehend aus durch die AVK bestellte, sachverständige Personen, entscheidet über die entsprechende Besiegelung.
  • Nach Erteilung des AVK-Qualitätssiegels hat dieses zunächst eine Gültigkeit von einem Jahr. Anschließend erfolgt eine erneute Betriebsbesichtigung, bei der offene/zu klärende Punkte erneut überprüft werden.
  • Treten keine weiteren Mängel auf, kann das Siegel für weitere zwei Jahre vergeben werden.

Welche Kosten kommen auf das Unternehmen zu?

  • Die Besiegelung kostet für AVK-Mitgliedsunternehmen 2500,00 € (zzgl. MwSt.) und für Nicht-Mitglieder 2800,00 € (zzgl. MwSt.)

 Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: info@avk-tv.de