SCA 592 für den VW ID. Buzz | Leichtbau-GFK-Dachrahmen | Gewichts- und höhenoptimiert: SCA 324 und SCA 326 | Grüne Naturfaser-Dachschale
SCA, eine Marke der C.F. Maier-Firmengruppe, stellt vier technologische Neuerungen vor, die Gewicht, Bauhöhe und Werkstoffeinsatz von Aufstelldächern neu denken. Dazu gehören ein besonders flaches Aufstelldach für den VW ID. Buzz, ein eigens entwickelter Leichtbau-GFK-Dachrahmen, eine überarbeitete Version des SCA 324 mit reduzierter Gesamthöhe und reduziertem Gewicht für Ford Transit, Tourneo Custom und den baugleichen, neuen Transporter von VW (T8) sowie eine grüne, biobasierte und leichte Dachschale aus Naturfasern. Ziel der Innovationsoffensive ist es, SCA-Aufstelldächer in Zukunft noch alltagstauglicher, effizienter und nachhaltiger zu gestalten – im Sinne von Endkunden, Ausbaupartnern und OEMs.
Flacher: Das SCA 592 für den VW ID. Buzz
Mit dem SCA 592 kündigt SCA ein neues Aufstelldach für den vollelektrischen VW ID. Buzz an. Es ermöglicht eine Gesamthöhe des Fahrzeugs von unter zwei Metern – ein wichtiger Faktor für die Nutzung von Garagen und Parkhäusern. Der werksseitige Panorama-Dachausschnitt des Fahrzeugs wird für den Dachaufbau genutzt. Dadurch bleibt die Struktur des Fahrzeugs unangetastet, und die Funktion sicherheitsrelevanter Systeme wie Airbags und Klimaanlage bleibt vollständig erhalten. Die Liegeeinheit bietet eine Breite von etwa 1,20 Metern. In der Standardvariante wird das Dach maximal 100 Kilogramm auf die Waage bringen. Optional wird es auch mit elektrischer Aufstellung verfügbar sein. Die Markteinführung ist für das zweite Quartal 2026 geplant.
Leichter: GFK-Dachrahmen mit deutlichem Gewichtsvorteil
Eine weitere Neuentwicklung betrifft den Dachrahmen: Künftig setzt SCA, zunächst bei ausgewählten Modellen, auf eine Inhouse-gefertigte Rahmenkonstruktion aus unidirektionalem, glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK), der durch die Ausrichtung der Fasern in nur eine Richtung besonders hohe mechanische Werte erreicht. Gegenüber der bisherigen Rahmenkonstruktion aus Stahl reduziert sich das Gewicht um etwa 25 Kilogramm und damit um fast 50 Prozent. Die strukturelle Stabilität bleibt dabei unberührt. Kunden profitieren durch den leichteren Rahmen von einem geringeren Fahrzeugschwerpunkt, einer höheren Gesamtzuladung sowie reduziertem Kraftstoff- bzw. Energieverbrauch und einer dementsprechend gesteigerten Reichweite.
Flacher und leichter: Neuauflagen des SCA 324 und SCA 326
Für den Ford Transit Custom, den Tourneo Custom sowie den baugleichen neuen Transporter von VW entwickelt SCA derzeit aktualisierte Varianten der bewährten Aufstelldächer SCA 324 (kurzer Radstand) und SCA 326 (langer Radstand) – die bisherigen Versionen bleiben aber weiterhin verfügbar. Beide Dächer werden künftig mit dem neuen GFK-Leichtbaurahmen ausgestattet. Die Variante für den kurzen Radstand wird zudem umfassend überarbeitet und erhält unter dem Namen SCA 524 nicht nur ein neues Design, sondern auch eine eigens entwickelte Liegeeinrichtung. Dadurch wird ermöglicht, die Fahrzeughöhe der Basisversion mit Aufstelldach auf unter zwei Metern zu senken – ohne Modifikationen am Fahrwerk oder an der Bereifung und bei unverändert nutzbarer Innenraumhöhe im geschlossenen Zustand. Die Markteinführung der neuen Varianten ist gestaffelt geplant: Das SCA 326 mit GFK-Leichtbaurahmen soll ab dem ersten Quartal 2026 erhältlich sein, das leichtere SCA 324 sowie die flachere Variante SCA 524 im zweiten Quartal 2026.
Nachhaltiger und leichter: Neue Dachschale aus Naturfasern
Im Bereich der Werkstoffe arbeitet SCA an einer neuen, biobasierten Dachschale auf Basis von Naturfasern aus europäischer Produktion. Ziel ist es, den Einsatz von Glasfasern in faserverstärkten Kunststoffen schrittweise durch nachhaltige Komponenten zu ersetzen. Die neue Technologie ermöglicht eine Gewichtsverringerung von 25 bis 30 Prozent und verbessert die CO₂-Bilanz um bis zu 40 Prozent. Zusätzlich ist das Material styrolfrei, robust, witterungsbeständig und bietet gute akustische sowie thermische Dämpfungseigenschaften. Die Einführung ist für Mitte 2026 angesetzt. Eine Anwendung auf alle gängigen SCA-Dachtypen ist langfristig vorgesehen.
Zukunft im Blick
«Mit unseren aktuellen Entwicklungen denken wir Aufstelldächer konsequent weiter – in Richtung Alltagstauglichkeit, Leichtbau und Nachhaltigkeit», sagt Ursula Lindl, Geschäftsführerin und Verantwortliche für den Vertrieb bei SCA. «Als Teil der C.F. Maier-Firmengruppe – einem der deutschen Pioniere im Bereich der Verarbeitung von Faserverbundwerkstoffen – können wir bei SCA auf umfangreiches Know-how in der Materialverarbeitung und eigene Fertigungskapazitäten an internationalen Standorten zurückgreifen. Das versetzt uns in die Lage, neue Technologien nicht nur zu entwickeln, sondern auch in Serie zu bringen.» Langfristig verfolgt SCA das Ziel, die Innovationen sukzessive in der gesamten Produktpalette zu etablieren. Die Vorteile für die Kundschaft – etwa geringeres Gewicht, erhöhte Alltagstauglichkeit und eine verbesserte CO₂-Bilanz – sind eindeutig. Gleichzeitig stärkt SCA damit seine Position als technologisch führender Anbieter für Aufstelldächer. SCA plant, alle vier Entwicklungen im Januar 2026 auf der CMT in Stuttgart erstmals der Öffentlichkeit vorzustellen. Bereits jetzt lädt das Unternehmen interessierte Kunden, Ausbaupartner, OEMs und Medienvertreter zum Dialog ein unter info@sca-mobil.de.
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