KI Preisreport

In Kooperation mit der Kunststoff Information Verlagsgesellschaft veröffentlichen wir hier regelmäßig den aktuellen KI Preisreport.

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Notierungen steigen typenübergreifend weiter / Teils dreistellige Aufschläge / Kaufzurückhaltung bei den Verarbeitern

Der Krieg im Nahen Osten verwandelte den Käufer- endgültig in einen Verkäufermarkt. Typenübergreifend konnten Erzeuger wesentliche Teile ihrer Aufschlagsforderungen durchsetzen. Ausnahmen wie bei den Direkt- und den Assemblierten Rovings bestätigten die Regel.

Angebotsseitig wurden einzelne Spezialitäten knapp und waren nicht mehr erhältlich. Dies lag an der nur gedrosselt laufenden Produktion in Europa sowie dem Ausbleiben von Importmengen. Auch die Knappheit bei Zuschlagsstoffen zwang einige Erzeuger dazu, ihre Produktion zu drosseln.  

Auch für den neuen Monat sind bereits kräftige Preissteigerungen angekündigt. Die Umsetzung wird nur dann schwierig, wenn die Importe deutlich üppiger fließen sollten. Die prekäre Finanzierungslage der Verarbeiter wird sie jedoch weiterhin zur Vorsicht zwingen und nur das unbedingt Nötigste kaufen lassen. Schlichte ökonomische Notwendigkeit ersetzt derzeit die strategischen Sourcing-Entscheidungen.  


Composites/GRP April: Price rises continue for all grades; triple-digit hikes in some cases / Converters reluctant to purchase

The war in the Middle East has definitively turned what was a buyer’s market into a seller’s market. Producers succeeded in securing most of the price increases they had demanded across all grades. Exceptions, such as for direct and assembled roving, proved the rule. 

On the supply side, several speciality products had become scarce and were no longer available. This was due both to the curtailed production in Europe and to the absence of import volumes. The shortage of additives also forced a number of producers to cut back their production.  

Substantial price increases have already been announced for the coming month as well. Producers will only have difficulty in pushing through these hikes if the inflow of imports increases significantly. The converters’ precarious financial situation, however, means they have to remain cautious and will only purchase what is absolutely necessary. At the moment, sheer economic necessity is taking precedence over strategic sourcing decisions.